Heide Kurier, 25. April 2008

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SOLTAU. Wie wichtig aktuelle Informationen für eine erfolgreiche Berufsrückkehr nach der Familienzeit sind, davon konnten sich 14 Mütter kürzlich bei der „KOORDINIERUNGSSTELLE FRAU + BERUF HEIDEKREIS“ überzeugen. Gast war an diesem Tag die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Celle, Sabine Mix. Einen großen Stellenwert hatten Fragen zur beruflichen Weiterbildung und zur Umschulung. Die Genehmigung und damit die Kostenübernahme für eine Qualifizierungsmaßnahme würden grundsätzlich individuell geprüft, ebenso die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer Maßnahme, erläuterte Mix. Problematisch ist für einige Mütter eine verlässliche und qualitativ gute Kinderbetreuung. Trotz intensiver Qualifizierung von Tagesmüttern in der Region seien Lücken vorhanden. Und für manche Familien oder Alleinerziehende ist vor allem die Finanzierung einer Betreuung schwierig. Für viele grundsätzliche Fragen zum beruflichen Wiedereinstieg empfahl Mix das Internet als „wahre Fundgrube“. „Servicetelefone und ausführliche Webseiten helfen bei einer ersten Orientierung, der Service des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit unter www.bmwa.bund.de die besonders hilfreich. Immer noch unterschätzt der Stellenwert einer gründlichen Vorbereitung auf ein Gespräch mit dem Arbeitsvermittler. Das beginne damit, vorbereitende Fragen mitzubringen, einen Notizblock und Stift. Sabine Mix erläuterte: „Eine optimale Beratung und Vermittlung kann es erst dann geben, wenn sich die Berufsrückkehrerinnen über ihr Leistungsprofil im Klaren sind. Dazu gehören Fragen wie: Welche zeitliche und räumliche Mobilität bringe ich mit? Welche persönlichen und beruflichen Stärken habe ich? Welche Art der Kinderbetreuung brauche ich? Bei der Vorbereitung auf dieses Gespräch unterstützt die „KOORDINIERUNGSSTELLE FRAU + BERUF HEIDEKREIS“ im Rahmen ihres Weiterbildungsangebotes. „Unerlässlich für den Wiedereinstieg ist ein hohes persönliches Engagement, ein überzeugender Auftritt und aktuelle Informationen“, so das Resümee einer Teilnehmerin.

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