Schwarmstedter Rundschau, 3. Juni 2010

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WALSRODE. „Wir finden eigentlich immer eine Lö­sung. Egal ob es um die Rückkehr in den Beruf nach einer Familienphase geht oder in eine gezielte berufli­che Weiterbildung." Selbstbewusst präsentiert Karin Thorey der Landtagsabge­ordneten Gudrun Pieper (CDU) die breite Angebots­palette der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Heidekreis. Pieper hatte kürz­lich ein Interview mit der Leiterin der Koordinierungs­stelle im Magazin der NBank gelesen und sich kurz ent­schlossen zu einem Besuch angemeldet.


„Neben der beruflichen Qualifizierung und der Ar­beitsvermittlung fungiert die Koordinierungsstelle als Geschäftsstelle für den "Überbe­trieblichen Verbund Familie und Beruf e. V.". Wir unterstützen damit kleine und mitt­lere Unternehmen bei der Umsetzung familienorientier­ter Personalpolitik", erläutert Thorey.
Mittlerweile gehören 82 Unternehmen und Institutio­nen dem Verbund an. „Fami­lienbewusstsein ist ein starker Wettbewerbs- und Standortfaktor. Diese Erkenntnis ist in den Chefetagen und Personalabteilungen vieler Unterneh­men angekommen", so die Leiterin der Koordinierungs­stelle.
Ein erster sichtbarer Erfolg ist die Ferienbetreuung, die der Überbetriebliche Verbund auf die Beine gestellt hat. So wird in acht Gemeinden im Landkreis in den Sommerfe­rien jeweils ein ein- oder zweiwöchiges Betreuungs­programm für Kinder im Grundschulalter angeboten und vom Überbetrieblichen Verbund finanziell unterstützt.


„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Vereinbar­keit von Familie und Beruf in der Unternehmenskultur fest zu verankern", macht Karin Thorey deutlich, dass sie und ihr Team noch viel vorhaben.
„Angesichts des demogra­fischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräf­temangels sind die Unterneh­men darauf angewiesen, durch die Berücksichtigung von Familienbelangen Väter und Mütter an den Betrieb zu binden", unterstrich Pieper die Bedeutung der Arbeit des Verbundes. „Ich kann allen Unternehmen nur empfehlen, der Initiative beizutreten, zumal der Jahresbeitrag gering ist und gleichzeitig gute Wer­bung für das Unternehmen und unsere Region stattfin­det."
 

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